Christoph Maurer<Interface
Über Kontakt
KHS – Flaschenabfüllanlage – TouchInterface

Für KHS wurde ein Graphical User Interface für die Steuerung, Überwachung und Diagnose von Abfüllanlagen realisiert.
Die Aufgabe bestand darin, ein Interface für Industrieanlagen zu entwickeln, die ganze Fertigungshallen ausfüllen. Orientierung und leichter Zugang waren die primären Anforderungen.


In Kooperation
Projekttriangle Design Studio

Kunde
KHS

Auszeichnungen
Designpreis der BRD – Nominierung
Annual Multimedia Award – Silber
DDC – Bronze
iF Design Award – Gold
reddot Design Award – Best of the Best
Deutsche Bahn – Fahrkartenautomat – TouchInterface

Bei dem geladenen Wettbewerb für das Graphical User Interface der DB Fahrkartenautomaten bestand die Anforderung darin, eine visuelle Sprache zu finden, die einer möglichst grossen Benutzergruppe gerecht wird.
Der angewandte Skeuomorphismus soll primär ältere Menschen eine Vertrautheit im Umgang mit dem Interface ermöglichen. Des Weiteren ermöglichen starke Konstraste die Benutzung bei wechselnden Lichtverhältnissen.


In Kooperation
Projekttriangle Design Studio

Kunde
Deutsche Bahn
Proxemik
emblematische Geste
prähumane Geste
Pantomimik
Erweiterte Realitäten – Gestenerkennung

Körperliche Resonanzbeziehungen zu digitalen Inhalten sind bei der klassischen Rechnersituation (Maus-Tastatur-Monitor) als auch bei Touchdevices zu immer gleichen rudimentären Gesten verkümmert.
Flusser folgend versuchte diese Arbeit das Gestenrepertoire zu erweitern. Es wurde ein Interface entwickelt um Gesten, deren Ursprünge im alltäglichen Umgang mit Dingen bzw. Raum zu finden sind, für die Handhabung von simulierten Objekten dienlich zu machen. Dabei kommt der Begriff des Körpergedächtnis zum tragen.
Im Körpergedächtnis werden über das Nervensystem Kopien von Gehirnimpulsen an bestimmte Organe des menschlichen Körpers übermittelt, die bei Wiederholung Prozessen der Konditionierung unterliegen, analog zu der zerebralen Gedächtsnisfunktion. Hier werden vier Beispiele für Bewegungsverhalten gezeigt: prähumane Geste, trainierte emblematische Geste, Haltung (Pantomimik) sowie Distanzregelung (Proxemik). Weitere Beispiele finden sich in der Dokumentation.


Diplomprojekt
Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd

Dokumentation & weitere Beispiele
Grundlagen und Proben am Gefüge Mensch-Maschine-Mensch in erweiterten Realitäten









Klanginstalation am Museum für Kommunikation Berlin

An den Fasade des Museums für Kommunikation wurden Bewegungsmelder gepaart mit Lautsprechern installiert.
Vorbeigehende Passanten lösen an den Bewegungsmeldern Ereignisse aus, die mit einem je Bewegungsmelder individuellen perkusiven Klang vertont werden. Diese werden an den Lautsprechern unterscheidliche ausgegeben: Je weiter vom Ereignis entfert ertönt der Klang mit mehr Hallanteil.
Die zeitlichen Abstände zwischen den einzelnen Ereignissen werden verdichtet und wiederholt. Es entsteht ein multi-rhythmisches, polytexturales Klangerlebnis, in das sich die divergierenden Bewegungsmuster einschreiben.


Plakat
Plakat Raum/Zeit

In Kooperation
Donner Sound
Oswald Berthold (farmersmanual, xdv, GulliBloon)

Kunde
Museum für Kommunikation Berlin